Durch die Mourdi Depression

Heute begann der richtige Fahrspass in der Wüste. Zu meiner Überraschung gab es teilweise Markierungen in Wüste in Form von Pfeilen und alten Ölfässern. Mittagessen im Ödland ist eine Herausforderung wenn die Reisenden gerne im Schatten sitzen möchten und weit und breit fast kein Baum zu sehen ist.

Bei der Hitze von 40 Grad fand ich es angenehmer in der Sonne mit warmen Föhnwind hin und her zu tiegern. Am Nachmittag ging es dann zu einer Salzmine. Zu unserer Überraschung handelte es sich hierbei um kleine Löcher im Boden wo weißes und rotes Salz abgebaut wird in nicht allzu grossen Mengen das nah an der Oberfläche vorkommt. Zum Sonnenuntergang erreichten wir die Oase Tedesee bekannt für ihre Datteln einseits und anderseits auch für den Reichtum an Moskitos.

Zur Übernachtung sind wir dann weiter in den Sonnenuntergang (sprich nach Westen) in die Sahara gefahren. Genüsslich habe ich am Abend mein Füsse im Sand vergraben, der hier wunderbar als Fußbodenheizung dient.
Und dann gab es da diesen magischen Moment. In kleiner Gruppe saßen wir noch in der Stille der Wüste unter dem nicht enden wollenden Sternenhimmel. Plötzlich tauchte ein riesiger Meteorit am Himmel auf. Der harte Kern war mit bloßem Auge im Feuerball erkennbar. Nach dem er über unsere staunenden Köpfe hinweggezogen war konnten wir weiterhin beobachten wie er in 3 Stücke zerbrach. Nach dem wir hin aus den Augen verloren hatten, konnten wir später deutlich einen dumpfen Einschlag hören. Von diesem Moment sollten wir später noch viele Male auf der Reise erzählen.

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