Am Morgen besuchten neugierige Normaden unser Lager und ich könnte meinen ersten kleinen afrikanischen Skorpion beobachten.Dann ging es wieder zügig auf die Strecke. Wir mussten ja schließlich einen Tag Verzögerung aufholen.Eine willkommene Pause war der Besuch an einem Brunnen, wo die Wasserkanister aufgefüllt wurden. Die Normaden beäugten die Neuankömmlinge sehr skeptisch weil, die ihnen gleich ihre großen Kameras ins Gesicht hielten. Eine vorsichtige Kontakaufnahme als Grundlage für gute Fotos war so leider nicht möglich. Ich habe mich hier mehr als Eindringling gefühlt und mich mehr in den Hintergrund zurückgezogen und still beobachtet.
Die Fahrt nach Kalait zog sich in die Länge und wurde ein Wettlauf mit der Zeit.Leider war die lokale Marktstrasse zerstört worden, weil ein neuer steril wirkender Markt gebaut worden war. So gab es hier keine Chance mir einen Schesch (=Turban/langer Schal) zu kaufen.Die Autos mussten hier aus Fässern betankt werden, so dass dies nur für einen Teil des Konvois möglich war.Die Übernachtung erfolgte auf einer Industriebrache in Stadtnähe, da am nächsten Morgen noch die restlichen Autos betankt werden sollten.Am Abend überraschte uns unser Reiseleiter mit einer Kiste gekühlten Bieres.