Tiananmen-Platz

Nach dem ich 3 Stunden geschlafen hatte, war ich wieder motiviert die Stadt zu erkunden. Mich zog es zum Quianmen-Platz (Tiananmen-Platz) in dessen Nähe auch mein Hotel ist. Auf dem Platz war ich in Mitten chinesischen Touristen, die alle fleißig mit ihren Handys fotografiert haben. Also war auch für mich das Fotografieren kein Problem. Hier stehen die sozialistischen Monument: Eingang zur Verbotenen Stadt (Update: unten am Dienstag morgen), Mao-Mausoleum, Nationalmuseum, Volkskongresshalle und Heldenstele.

Die Sonne versteckte sich hinter einem Schleier, aber beim Atmen merkete ich nichts. Mein Halstuch vor dem Mund ist besser gegen die beißende Kälte.

Vom Platz zog es mich dann zu einer der Einkaufsstraßen, wo es eine wuselige Gasse voll mit Imbissbuden gibt. Hier gibt es spannendes zu sehen, nur der sehr eigenwillige Geruch macht es schwer lange dort zu verweilen.

Die Gesellen unten auf dem Bild habe ich vor 4 Wochen noch lebend in der Wüste gesehen. Nein, zum Probieren konnte ich mich noch nicht durchringen, weil ich keinen Stress mit meinem Magen will. Aber glaubt mir, hier gibt es vieles ungewöhnliches frisch zubereitet oder eingeschweißt zu kaufen.

Was immer geht, ist leckerer Tee, den es günstig überall gibt und der gut wärmt.

Beim Bummeln wurde ich von 2 Frauen angesprochen, die sich gerne mit mir länger auf Englisch unterhalten wollten. Auf meine Frage woher sie so gut Englisch können, gab eine der Frauen an, dass sie Lehrerin sei. Ich konnte in dem Moment nicht so richtig einschätzen was das sollte, also habe ich höflich abgelehnt, weil ich die Stadt alleine erkunden wollte.

Peking

Was für eine Geduldsprobe heute morgen bei der Einreise. Landung war um 4:30, eingereist bin ich um 7:40 Uhr. Das Airportexpress und U- Bahn fahren ging viel leichter als erwartet.

Inzwischen bin ich in Peking im Hotel angekommen und taue gerade auf. Hier ist es sehr kalt. Brrr. Beim Warten hat man mir heute Morgen erzählt, dass es gestern auf der Chinesischen Mauer den ersten Schnee gegeben hat.

Der freundliche Rezeptionsmitarbeiter hatte ein Einsehen mit mir, als ich da so durch gefroren und müde vor ihm stand.


Jetzt Ruhe ich mich ein wenig aus und lade den Wärmespeicher wieder auf, dann will ich noch einmal los.

Zurück nach N’Djamena

Und dann war er plötzlich da, der letzte Tag einer wundervollen Reise. Fast reibungslos haben wir die letzten 400km hinter uns gebracht. Auf den letzten 200km hat uns dann doch tatsächlich ein Reifenschaden erwischt. Die kurze Wartezeit haben wir zur Bewunderung einer Gottesanbeterin genutzt. Am frühen Nachmittag sind wir dann wieder im N’Djamena angekommen.
Vor dem Rückflug hatten wir noch ein Tageszimmer im Hotel. Tasche sortieren, Hose waschen, Duschen, eine Runde im Hotelpool schwimmen und am Abend noch ein leckeres Abendessen. Am Flughafen gab es dann sage und schreibe 9 Kontrollen bis man endlich ins Flugzeug durfte.

Dromedare

Endlich habe ich mich getraut unterem Sternenhimmel zu schlafen. Mein ⛺️ hat mir hierbei einen seitlichen Windschutz geboten. Bestaunt habe ich letzte Nacht den Mond, denn er ist als Himmelschiff untergegangen, so hatte ich ihn bisher noch nie gesehen. Eigentlich wollte ich nicht schlafen sondern immer weiter das Himmelszelt über mir bestaunen, aber irgendwann sind mir dann doch die Augen zu gefallen.
Am Morgen mussten wir dann alle beim Zeltabbau im Sandsturm anpacken. Ein wenig erschrocken waren wir schon, als unter einem Zelt ein großer Skorpion zum Vorschein kam.
Ich habe mich dann noch auf die Jagd eines Selfie mit 🐪 gemacht, aber irgendwie sind diese wilden Kamele kamerascheu.

Die anschließende Fahrt durch Dünen und Gesteinsformationen ließ einen staunend zurück.

Auf Grund des weichen Sandes kam es zu mehreren Einsendungen von mehreren Fahrzeugen. Fahrzeuge ausbuddeln im weichen Sand ist auch eine Art Sport.

Weiterhin begegneten uns zurückgelassen Panzer aus dem letzten Krieg.

Was nach dem Mittagessen nie fehlen darf: Sahara Tee.

Insgesamt haben wir heute in 9,5 Stunden Fahrtzeit = 275 km geschafft.

Von Kalait nach Abeche

Die Autos wurden heute morgen noch einmal aus dem mitgeführten Fass direkt auf unserem Lagerplatz betankt, denn es galt viel Kilometer zu machen auf dem Weg zurück. Unser Küchenteam hatte heute frei, denn Mittagessen gab es in Abeche in einem lokalen Restaurant. Gegessen wird hier mit Brot als Handersatz statt mit Messer & Gabel. Übernachtung auf freiem Feld in Distanz zur Strasse, so dass wir am nächsten Morgen uns schnell auf den Weg zurück machen konnten.